Therapie, Behandlung, Rehabilitation

Kaum ein anderes pulmonär-phoniatrisches Störungsbild wird so heftig diskutiert wie die VCD – Vocal Cord Dysfunction (auch EILO – exercise induced laryngeal obstruction). Was passiert: Der Atem stockt, die Angst steigt und kein Ton ist mehr herauszubringen. Betroffene stehen unter einem immensen Leidensdruck und werden oft fehldiagnostiziert bis sie schließlich die Diagnose VCD/EILO erhalten. Die Angst zu ersticken oder einen erneuten VCD-Anfall zu bekommen ist groß.

Innerhalb der Stimmtherapie gilt es den Patienten die Angst zu nehmen und das Gefühl der Machtlosigkeit gegenüber dem Störungsbild aufzuheben. Auch die Emotionalität muss stimmtherapeutisch aufgegriffen und behandelt werden, um eine optimale und individuelle Stimmentwicklung zu ermöglichen. Die Verbindung aus ganzheitlicher Atem- und Stimmtherapie mit prozessorientierter Verhaltenstherapie zeigt sich in der therapeutischen Praxis als wirkungsvolles Mittel, diesem Störungsbild zu begegnen.

Sie lernen die Diagnose VCD/EILO kennen, verstehen und therapieren. Dies beinhaltet auch, dass sie die VCD/EILO gegenüber anderen Störungsbildern (z.B. Asthma oder spasmodische Dysphonie) abgrenzen können und wissen, wie sie die Emotionalität ihrer Patienten als unerlässliche Ressource in ihrer Therapie nutzen.

Inhalte des Kurses

– VCD/EILO-Steckbrief
– Abgrenzung von VCD/EILO zu anderen Störungsbildern
– VCD-Technik im Anfall bei inspiratorischer und expiratorischer VCD/EILO
– Verhaltenstherapeutischer Ansatz der VCD/EILO-Therapie
– Emotionale Stimmentwicklung innerhalb der Stimmtherapie

– Therapie der spasmodischen Dysphonie
– Therapie eines Asthma bronchiale mit Auswirkung auf die Sing- und Sprechstimme
– Einsatz manueller Techniken (u.a. Taping, manuelle Griffe)
– Einsatz der Semi-occluded Vocal Tract Exercises in der Behandlung von Sprech- und Stimmstörungen mit Atemwegserkrankungen (SOVTE)

Inhalt des Angebotes

– Kurs 16 – 32 Einheiten à 45 Minuten
– Theoretische und praktische Inhalte
– Kursmaterial inklusive ausführlichem Skript
– 1 – 2 DozentInnen
– Materialien
– Medien